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05. Dezember 2017 Zurück zur Übersicht

Der Emsland-Dom in Haren erhält Förderung

Bei einem Pressetermin wurde Thomas Honnigfort von der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus ein symbolischer Fördervertrag über 100.000 Euro für die Restaurierung der maroden Außenfassaden der St. Martinuskirche in Haren überreicht. Der Vertrag für den so genannten Emsland-Dom wurde möglich durch die Erträgnisse der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seit 1991 ist.

Im Zentrum von Haren steht an der Stelle eines Kirchenbaus aus dem 13. Jahrhundert als Wahrzeichen der Stadt die katholische Kirche St. Martinus, die wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes auch „Emsland-Dom“ genannt wird. Sie entwickelte sich aus einem Mitte des 19. Jahrhunderts nach Plänen des arenbergischen Bauinspektors J. Niehaus errichteten neuromanischen Kirchenbau. Kurze Zeit später wurde die Kirche nach Plänen der Architekten Ludwig Becker und Wilhelm Sunder-Plassmann grundlegend neubarock umgebaut und schließlich zwischen 1908 und 1911 das ursprünglich dreischiffige Langhaus der alten Kirche in eine 15 Meter breite Halle umgewandelt. Von der neuromanischen Kirche blieben der Glockenturm und die Seitenmauern des Langschiffes erhalten.

Der Emsland-Dom gehört zu den über 370 Objekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.

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Symbolische Scheckübergabe an die katholischen Kirchengemeinde St. Martinus
Foto: Thomas Knof, LOTTO Niedersachsen