120 Millionen Euro Höchstgewinn, zweite Ziehung und neue Spielformel bei Eurojackpot

Produktänderung ab 25. März 2022

Alle anstehenden Eurojackpot-Anpassungen auf einen Blick.

Um den Wunsch der Spielteilnehmenden von Eurojackpot nach einer modernen, europäischen Lotterie zu erfüllen, verändern sich ab dem 25. März 2022 – also zum 10-jährigen Jubiläum von Eurojackpot – die Spielregeln für die Lotterie. Das bedeutet konkret:

  • Eine zweite Ziehung am Dienstag wird eingeführt.

  • Der Jackpot rolliert zukünftig: Von Freitag zu Dienstag, von Dienstag zu Freitag.

  • Der Maximal-Jackpot steigt von 90 auf 120 Millionen Euro.

  • Die Spielformel wird angepasst. Anstelle der bisherigen Auswahl 5 aus 50 und 2 aus 10, wählen Spielende zukünftig ihre Zahlen aus 5 aus 50 und 2 aus 12.

  • Die Ausschüttung in den Gewinnklassen wird erhöht.

Der Spieleinsatz von 2 Euro pro Tippreihe zzgl. Bearbeitungsgebühr bleibt unverändert.

Warum gibt es diese Produktänderung?

Die Veränderungen tragen den Kundenwünschen Rechnung: Die Spielteilnehmenden von Eurojackpot befürworten Veränderung und Modernisierung. Mit der Erhöhung des maximal erreichbaren Jackpots sowie der Einführung einer zweiten Ziehung bleibt Eurojackpot attraktiv und kann seinem Kanalisierungsauftrag gerecht werden. Es gibt heute schon Lotterieprodukte mit Jackpots jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke. Da diese im Ausland angeboten werden, ist es wichtig, den deutschen Spielteilnehmenden eine legale Alternative zur Verfügung zu stellen.

Wann greifen die Neuerungen?

Die Neuerungen treten erstmals zur Ziehung am Freitag, dem 25. März 2022, in Kraft.

Welche Änderungen am Gewinnplan gibt es?

Die Gewinnausschüttung von 50 % der Spieleinsätze insgesamt auf alle Gewinnklassen, bleibt wie bisher bestehen. Zukünftig wird es bei der Aufteilung auf die einzelnen Gewinnklassen leichte Anpassungen geben:

Tabelle mit dem neuen Gewinnplan für Eurojackpot 2022.

Bedingt durch die Änderung der Spielformel und der damit einhergehenden, geänderten Gewinnchancen ist es gelungen, dass in allen Gewinnklassen, trotz Änderung der prozentualen Zuführung, eine höhere theoretische Gewinnquote erreicht wird.

Ändert sich etwas an den Gewinnchancen?

Weiterhin tippen die Spielteilnehmenden 5 aus 50, bei den Eurozahlen werden künftig aber 2 aus 12 (statt bisher 2 aus 10) gewählt. Mit dieser Veränderung passt sich die Chance auf die Gewinnklasse 1 von heute rund 1 : 96 Millionen auf rund 1 : 140 Millionen an.

Damit entspricht die Gewinnwahrscheinlichkeit sowohl für die Gewinnklasse 1 als auch für den eines Gewinns insgesamt ungefähr denen von LOTTO 6aus49.

Kann der Jackpot auch über die 120-Millionen-Euro-Grenze ansteigen?

Nein, es bleibt bei der bisherigen Systematik, dass der Jackpot gedeckelt ist und nicht über die Höchstgrenze – 120 Millionen Euro ab Ende März 2022 – ansteigen kann.

Ist der Maximaljackpot erreicht, wird eine darüber hinaus gehende anteilige Gewinnausschüttung aus der Gewinnklasse 1 automatisch der Gewinnklasse 2 zugeschlagen. Sollten hier auch 120 Millionen Euro erreicht werden (ein theoretischer und sehr unwahrscheinlicher Fall), greift auch hier die Begrenzung. Die übersteigende Summe geht dann in die nächstniedrige Gewinnklasse. Damit ist ein Ansteigen des Jackpots über die Grenze der 120 Millionen Euro hinaus ausgeschlossen.

Wird es neue Spielscheine geben?

Durch die Anpassung der Spielformel bei den Eurozahlen von 2 aus 10 auf 2 aus 12 ist eine Anpassung der Spielscheine notwendig.

Außerdem müssen die Spielscheine auch wegen der zusätzlichen Ziehung am Dienstag angepasst werden. Zukünftig können Spielteilnehmende wählen, ob sie am Dienstag und Freitag oder nur an einem einzelnen Ziehungstag teilnehmen möchten.

Sind weiterhin Systemtipps möglich?

Ja, die grundsätzliche Systematik des Eurojackpot Normal- und Systemspiels bleibt bestehen. Durch die Einführung der zwei neuen Eurozahlen 11 und 12 können Spielteilnehmende vier neue, zusätzliche System-Spielkombinationen wählen (5/11, 5/12, 6/11 und 6/12).