16. Juli 2013 Zurück zur Übersicht

LOTTO warnt vor Telefonbetrügern!

Die neueste Masche: Angebliche Vertragsumstellung in der LOTTO-Zentrale

Hannover. Bei LOTTO Niedersachsen häufen sich erneut Beschwerden über Telefonanrufe von Unternehmen, die für die Teilnahme an Lotterien und Gewinnspielen werben oder unter anderen Vorwänden versuchen, an die Bankverbindung der Angerufenen zu kommen. Diese ungebetenen Anrufer geben sich als LOTTO-Mitarbeiter aus oder erwecken den Anschein, im Auftrag von LOTTO zu handeln.
Die neueste Masche: Die Anrufer behaupten, LOTTO Niedersachsen müsste wegen angeblicher technischer Umstellungen in der LOTTO-Zentrale in Hannover alle bestehenden Verträge kündigen und dann neu aufsetzen. Aus diesem Grund sollen die Angerufenen ihre Bankverbindungen und Geburtsdaten am Telefon preisgeben. Diese aktuell geschilderten Anrufe erfolgen aus Slowenien (Vorwahl 00386).

In einigen Fällen wurde erklärt, man biete exklusive Gewinnchancen bei Preisgabe der Bankverbindung. LOTTO Niedersachsen rät zu unbedingter Vorsicht. LOTTO-Geschäftsführer Dr. Rolf Stypmann: "Diese Form des ‚Etikettenschwindels’ und der Kundentäuschung kommt leider immer wieder vor. Die Telefonate stammen keinesfalls von LOTTO Niedersachsen, sondern von uns unbekannten Personen oder Firmen."
Diese verfolgen ausschließlich das Ziel, durch die Berufung auf das seriöse staatliche LOTTO über die Herausgabe der Kontoverbindung an Geld zu gelangen und den angerufenen Personen Spielaufträge aufzudrängen.

LOTTO distanziert sich ausdrücklich von solchen unerlaubten Praktiken und empfiehlt dringend, keinerlei persönliche Daten am Telefon preiszugeben. LOTTO Niedersachsen informiert telefonisch weder über Spielangebote noch über Gewinne und schließt niemals Spielverträge auf diesem Weg ab.

Auch der Glücksspielstaatsvertrag verbietet Telefonwerbung ausdrücklich. Im § 5 Abs. 3 heißt es: „Werbung für öffentliches Glücksspiel ist (...) über Telekommunikationsanlagen verboten.“

gez. Herbert John
- Pressesprecher -

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