22. Februar 2011 Zurück zur Übersicht

Illegale Wetten – eine Gefahr für den Sport

Förderkreis des TSV Havelse zu Gast bei LOTTO Niedersachsen

Hannover. "Illegales Wetten – eine Gefahr für den Sport" – heiße Diskussionen entbrannten zu diesem Thema gestern Abend im Casino von LOTTO Niedersachsen. Der Förderverein des TSV Havelse hatte seine Mitglieder und Freunde nach Hannover eingeladen, um mit LOTTO-Geschäftsführer Dr. Rolf Stypmann, LSB-Direktor Reinhard Rawe, 96-Chef-Trainer Mirko Slomka und Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth unter der Leitung von 96-Pressesprecher Andreas Kuhnt über die finanzielle Förderung des Sports und die Zukunft des Wettmonopols zu diskutieren.

LOTTO-Geschäftsführer Dr. Rolf Stypmann: "Nur die von den staatlichen Lotteriegesellschaften angebotenen Sportwetten sind legal. Das Staatsvertragsmodell stellt als erfreulichen Nebeneffekt unter anderem die Förderung des Sports sicher. Jedes Jahr erwirtschaften die Lottogesellschaften etwa 500 Millionen Euro allein für den Breitensport."

Dr. Stypmann wies mit Nachdruck darauf hin, dass eine Liberalisierung des Sportwettenmarktes einen Nachteil für die Förderung des Breitensportes bringen würde. Dr. Stypmann: "Es lässt sich mathematisch leicht belegen, dass ein Konzessionsmodell, wie es jetzt der Deutsche Olympische Sportbund fordert, keineswegs höhere Einnahmen für das Gemeinwohl, insbesondere den Sport, sicherstellen würde als das Staatsvertragsmodell."

Auch 96-Trainer Mirko Slomka und Scorpions-Geschäftsführer Marko Stichnoth sprachen sich gegen einen ausufernden, unseriösen Sportwettenmarkt aus. Marco Stichnoth: "LOTTO Niedersachsen ist für uns seit langem ein verlässlicher Partner." Mirko Slomka: „Schon als Jugendtrainer bei Hannover 96 hatte ich Kontakt zu LOTTO Niedersachsen. Damals haben wir die 1. kreative Toto-Lotto-Fußballschule gemeinsam aufgebaut."

Einig waren sich alle Diskussionsteilnehmer darüber, dass der Sport nur weiter existieren kann, wenn alle engagiert mitarbeiten. Ziel ist es, weiterhin eine gesicherte dauerhafte Förderung des Breitensportes zu haben.


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