12. Dezember 2007 Zurück zur Übersicht

Glücksspielstaatsvertrag auf der Zielgeraden

ð Niedersächsischer Landtag stimmt am 14. Dezember über neue Glücksspielregelung ab
ð Staatsvertrag wegweisend für Spielerschutz und Suchtprävention
ð Ethik-Beirat des Deutschen Lotto- und Totoblocks begrüßt den Gesetzentwurf

Hannover. Der Niedersächsische Landtag stimmt am 14. Dezember über den neuen Glücksspielstaatsvertrag ab. Das Gesetz kommt in dieser Woche in weitere Landesparlamente, darunter die von Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein. Mit der neuen Regelung wird das ausschließlich staatliche Lotterie- und Sportwettenangebot fortgeführt. Effektiver Spielerschutz und aktive Suchtprävention sind die Kernpunkte des neuen Staatsvertrages, der zum 1. Januar 2008 in Kraft treten soll. Als erfreulicher Nebeneffekt können Sport und Gemeinwohl auch weiterhin auf eine nachhaltige Finanzierung vertrauen.
Der Ethik-Beirat des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) befürwortet den Gesetzentwurf: "Wir begrüßen den Weg, den die Bundesländer bei der Regelung des Glücksspiels gehen, ausdrücklich", sagte die Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt. "Nun ist es Sache der Parlamente, eine Grundsatzentscheidung für mehr Spielerschutz und Suchtprävention und gegen die negativen Folgen einer Kommerzialisierung des Glücksspiels zu treffen."
"Wir sind uns unserer großen Verantwortung für die Spieler und das Gemeinwohl bewusst. Wir werden die Vorgaben des Staatsvertrags konsequent umsetzen", so Dr. Rolf Stypmann der Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Niedersachsen.
Der Kurs der Politik findet klare Zustimmung bei den Bürgern: Laut einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts vom August 2007 sprechen sich 76 % der Befragten für eine Begrenzung des Glücksspiels unter staatlicher Kontrolle und gegen eine Marktöffnung aus. LOTTO Niedersachsen hat sein Spielangebot, seine Werbung und seinen Vertrieb bereits an die neuen Vorgaben angepasst. Der Ethik-Beirat wird die staatlichen Lotteriegesellschaften auch im nächsten Jahr dabei beraten, die Ziele des Spielerschutzes und der Suchtprävention noch besser zu erreichen. Seine Mitglieder sind neben Renate Schmidt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und Bundesminister a.D, Dr. Rudolf Seiters, sowie Barbara Stamm, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages und Staatsministerin a.D.

    Zurück zur Übersicht