2. März 2005 Zurück zur Übersicht

KENO feiert seinen ersten Millionär

Schulden ade: 40-Jähriger holt den Höchstgewinn mit Kenotyp 10

Hannover. Keno, die neue Lotterie von Toto-Lotto, kürt ihren ersten Millionär. Am 25. Februar 2005 hat der Mann 10 Euro auf seine 10 Kreuze gesetzt und gewonnen. Der Angestellte aus dem südlichen Oberbayern ist erleichtert: "Für mich ist es jetzt erst einmal das Wichtigste, dass ich meine Schulden bezahle. Das liegt mir am Herzen."
"Sie wissen gar nicht, wie das ist", erzählt er mit ernstem Blick. "Das ist ein Kreislauf, da kommt man nicht mehr raus." Im Jahr 2000 musste der Mann mit seinem Unternehmen und über 100 Mitarbeitern Konkurs anmelden. Später kam die Trennung von seiner Frau, der Unterhalt für seine Kinder. Heute hat er noch 80.000 Euro Schulden. Sein Gehalt kassiert die Bank. "Mir bleiben noch 300 Euro zum Leben", berichtet er.
Den Anstoß zum Spielen gab eine Arbeitskollegin: "Zwischen dem 20. und 28. Februar hast Du Glück", prophezeite sie ihm. Andere Kollegen hätten ihn bestärkt, verrät er, und: "Ich hab' dran geglaubt."
Montag, Mittwoch und Freitag spielte er Keno. Einen Schein mit Kenotyp 8 (8 Kreuze) und einen mit Kenotyp 10 (10 Kreuze). An den ersten beiden Tagen hatte er schon Gewinne im zweistelligen Bereich mit dem ersten Schein. Am Freitag gab er nur noch den zweiten ab - der Finanzen wegen. Zum Glück den Richtigen: Er hatte alle 10 Zahlen richtig, die ausschließlich aus persönlichen Daten bestanden. Der Lohn: 1 Million Euro.
"Mein größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen", sagt er: "Schuldenfrei sein." Noch einmal selbstständig machen? "So schnell nicht", versichert er. Der Gewinn soll gut angelegt werden. "Dann gehe ich weiter zur Arbeit wie bisher."
Bei Keno dürfen 2 bis 10 Zahlen in einem Tippfeld aus 70 Zahlen angekreuzt werden. Für jeden Tipp dürfen 1, 2, 5 oder 10 Euro gesetzt werden. Je mehr Zahlen angekreuzt werden und je höher der Einsatz, desto höher ist der mögliche Gewinn. Keno kann in jeder Toto-Lotto-Verkaufsstelle täglich von Montag bis Samstag gespielt werden.

gez. Herbert John
-Pressesprecher-

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