11. April 2002 Zurück zur Übersicht

Falsch geplant: Statt 1,02 gibt es 2,9 Mio. Euro

Familienvater musste vom Sechser mit Superzahl überzeugt werden

Hannover. Diese Sorgen müsste man haben! Seit mehr als einer Woche weiß ein Familienvater aus dem Oldenburger Raum, dass er einen Sechser im Lotto hat. Im festen Glauben 1,02 Millionen Euro gewonnen zu haben, verplante er mit seiner Ehefrau schon mal den neuen Reichtum. Jetzt muss er noch einmal von vorne anfangen zu planen, denn ihm werden nicht wie von ihm angenommen 1,02 Millionen Euro sondern ganz genau 2.999.601,90 Euro auf sein Konto überwiesen.
Der gute Mann hatte nämlich gar nicht bemerkt, dass er bei seinem "Sechser" auch die Superzahl richtig hatte und dass er deshalb nicht den normalen Sechser (2. Klasse) sondern eben den Sechser mit Superzahl (1. Klasse) hat. Allerdings konnte der Neu-Millionär erst in einem längeren Telefongespräch mit der Lottozentrale davon überzeugt werden, dass er wirklich mehr als 1,02 Millionen Euro gewonnen hatte. Der Glückspilz spielt zwar schon seit mehr als 30 Jahren Lotto, hatte aber bisher noch nicht mitbekommen, dass die Superzahl die letzte Ziffer der siebenstelligen Spielscheinnummer ist und nicht zusätzlich angekreuzt werden muss.
Nachdem er nach minutenlanger Diskussion endlich überzeugt war, lenkte der Gewinner ein: "Na gut, dann werde ich in meine finanziellen Überlegungen eben noch ein paar Freunde und Verwandte mit einbeziehen." Wie gesagt: Diese Sorgen müsste man haben!

24 Zeilen
à 60 Anschläge

Toto-Lotto Niedersachsen GmbH
gez. Herbert John
-Pressesprecher-

    Zurück zur Übersicht